Audi A6 Avant (Jg. 5/1997), gefahren von 70'000 - 205'000 km (Februar 2003 - August 2011). Als sich seinerzeit Nachwuchs ankündigte, musste ein Avant her. Gross und geräumig sollte er sein, Automatik sollte er haben und uns die nächsten Jahre zuverlässig als Familienkutsche dienen. Die Wahl fiel bewusst auf einen der letzten Modelle der C4-Baureihe, weil die einfach robuster und zuverlässiger sind als die Nachfolgemodelle. Der letzte echte Audi sozusagen.
Die letzten 8,5 Jahre hat uns dieser A6 zuverlässig überall hin gebracht, wo wir wollten. Und zwar als Familienauto, sowie auch als Alltagsauto. In den nächsten Monaten wären wiederum einige Investitionen nötig geworden (nix tragisches, übliches halt wie Zahnriemen, Wapu, usw.). Das Interieur ist immer noch neuwertig, von aussen haben die letzten Jahre doch einige Spuren hinterlassen (sei es von netten Mitbürgern wie Kratzer, die man auf dunkelblauem Lack einfach sehr gut sieht), oder eingedrückter Schweller rechts (weil Frauen die Breite schlecht einschätzen können), aber leider auch Rost an der Motorhaube, die die letzten C4 Jahrgänge eines Tages immer befallen werden (Lopez-Effekt lässt grüssen!!). Und da der Markwert inzwischen sowieso gegen Null tendiert, hab ich beschlossen, den A6 nach all den Jahren zu verkaufen. Im Kanton ZH darf er seinen dritten Lebensabschnitt verbringen.
März 2009
März 2006
Zugeschneit vor unserem Haus!
Am 10.01.2011 um ca. 16.00 Uhr war es soweit!
zeitloses Interieur (zum Glück hab ich es in ähnlicher Form auch im V8) es gefällt mir einfach!
Grosser & kleiner Bruder (C4 mit ehemaligem B4 Avant)
Elina hilft beim staubsaugen (2006)
Audi 200 Turbo (Jg. 5/1990), gefahren von 107'000 - 122'000 km (Oktober 2008 - März 2011). Ursprünglich war er als Alltagswagen gedacht. Doch die "Diva" nervte mich so alle 2 Monate mit irgendwelchen Kleinigkeiten, die ich bisher von einem Audi nicht gewohnt war. Doch zum verkaufen war er auch zu schade, denn in diesem Zustand findet man so schnell keinen zweiten mehr. Einerseits gab es zu der Zeit, als ich mir das Coupé Typ 89 kaufte, kaum gescheite Preise auf dem Markt und verschenken wollte ich ihn nicht. Für einen Liebhaberwagen ist er noch zu jung, als gewöhnlicher Gebrauchtwagen für Normalsterbliche zu alt und doch hat er, obwohl selten, noch keinen Klassikerstatus erreicht. Unter all diesen Faktoren und auch, dass ihn kein Fahranfänger verheizen sollte, brauchte ich noch ein wenig Überredungskünste bei meiner Frau bis er unser Sommer-Sonntagsauto war. Wollte ihm eigentlich schon lange schöne BBS-Räder spendieren (nur gibts die fast nicht in dieser Grösse für den normalen Typ 44 zu erschwinglichen Preisen) und eine rote V8-Heckblende... Doch warum nicht gleich einen richtigen V8 nehmen...? Da man in der Schweiz leider nur 2 Fahrzeuge pro Kennzeichen einlösen kann, musste der 200er leider weichen. Verkauft wurde er dann im Juni 2011 an einen Liebhaber in Deutschland.
Da ging was!
Gemütliches Interieur
Zeitloses Cockpit
Wieder mal ein Fremdfabrikat... Lancia Phedra Emblema 3.0 V6 (Jg. 8/2004). Da sich nochmals Nachwuchs ankündigte, wurde unser Audi A6 C4 Avant als Familienfahrzeug endgültig zu klein. Man stiess auf Urlaubsfahrten bisher schon an seine Kapazitätsgrenzen. Doch nun musste wirklich ein Van her (ein Audi Q7 als mögliche Alternative ist preislich ohnehin jenseits von gut & böse). Auf dem Pflichtenheft standen: Schiebetüren und alle 3 Kinder müssen in der Mitte Platz nehmen können (mit Kindersitz!) sodass man noch einen geräumigen Kofferraum vorfindet. Chrysler Voyager als mögliche Alternative fiel aus dem Rennen (nur 2 Einzelsitze in der Mitte), so entschieden wir uns für einen sogenannten Eurovan (Gemeinschaftsprojekt von PSA Peugeot Citroen und Fiat/Lancia). Der Lancia gefiel mir schon immer am besten mit seinem Chrom-Kühlergrill und der Alcantara Innenausstattung. So fanden wir im November 2009 ein gepflegtes Exemplar mit Vollausstattung aus 1. Hand und 135'000 km gelaufen... Klingt ja gut, sollte man meinen...
September 2010, aktuell ca. 143'000 km. Der neue ist bestellt, der Lancia wird verkauft! Dieses Auto ist schlimmer als sein Ruf und eine richtige Geldvernichtungsmaschine! Da gehen Sachen kaputt, da weiss man nicht mal, dass so was kaputt gehen kann. Und halt eben, ein „modernes“ Auto voller Elektronik. Wenn das Zeugs wenigstens mal zuverlässig funktionieren würde. Tut es aber nicht, also weg damit! Ein riesiger finanzieller Verlust, aber so was ist auf Dauer unhaltbar und der Verlust würde nur noch grösser werden. Der hatte alleine im Jahr 2010 (von Januar bis Juli) mehr Werkstattaufenthalte als der gute alte Audi A6 C4 die letzten 4 Jahre und dieser sah die Werkstatt nur zur Inspektion… Aber man kann ja bekanntlich Äpfel nicht mit Birnen vergleichen! Optisch war er ja schon noch gelungen... Aber kann ja nicht sein, dass man ein Auto nach 6 Jahren schon "entsorgen" muss...! (mein restlicher Fuhrpark ist ja schliesslich bedeutend älter!)
Audi Coupé 2,6 Jg. 10/1995, gefahren von Mai 2009 - November 2009 (168'000 - 175'000 km) ersteigert auf Ricardo frisch ab MFK. Eines der späten Modelle (Modelljahr 1996), Sondermodell LIVE, wie es sie nur in der Schweiz gab. Aussen präsentiert er sich fast wie ein Neuwagen. Ich entschied mich wieder für ein Fahrzeug aus der Baureihe B4/Typ 89, weil ich damit bisher einfach die besten Erfahrungen machte. Das Coupé (obwohl die B4 Front) basierte von der Bodengruppe her immer noch auf dem Typ 89. Die Farbe war einfach genial und ich fuhr diesen Wagen sehr gerne im Alltag. Doch dann stand nochmals Nachwuchs an und der C4 Avant wurde für eine 5-köpfige Familie zu klein. Somit stand der Entschluss fest: Es musste ein Van her! Doch welchen sollen wir verkaufen? Da wir aber den C4 schon 7 Jahre hatten und seine Geschichte und jede Investition, die bis anhin gemacht worden ist, kennen, war klar, dass er bleiben würde und das Coupé wieder verkauft wird. Somit fahre ich seit Dezember 2009 wieder den A6 im Alltag und das Coupé wurde nach Deutschland verkauft.
Vater & Sohn
Audi 80 Avant 2,6 B4 Jg. 6/1993. Gekauft im April 2007 auf www.ricardo.ch Wir hatten seinerzeit noch den grünen 90er, da entdeckte ich zufällig diesen schönen 80er Avant mit nahezu Vollausstattung. Die Auktion lief noch nicht lange und die gute Dame wusste wohl nicht so recht, was sie da überhaupt verkauft. Der Wagen war wirklich günstig und ich schlug per Sofortkauf zu! Hatte bisher noch nie ein Auto ungesehen gekauft, doch hier tat ich es. Habe den Kauf noch keine Sekunde bereut! Bei der Abholung hatte er ca. 160'000 km drauf und wird nun zuverlässig im Alltag eingesetzt. Die Dame war froh, dass der Wagen in der Schweiz bleibt und nicht wie so oft in den Export geht. Wenn ich in € (Euro) rechnen würde, wärs ein 3-stelliger Betrag gewesen...:-) Der 80 Avant war zwar servicegepflegt, es mussten nur die vorderen Querlenker und die hinteren Bremsscheiben & Klötze ersetzt werden für die MFK (TüV), was den Kaufpreis immer noch zu einem Schnäppchen macht, weil der Gesamtzustand für's Alter und km einfach stimmte. Verkauft wieder über Ricardo im Oktober 2008 mit ca. 175'000 km. Der Zustand war perfekt, doch mir lief der Audi 200 über den Weg und 4 Audi's gleichzeitig, dazu war die Zeit noch nicht reif. So kam er schweren Herzens wieder weg!
schöne helle Innenausstattung
gut nutzbarer Kofferraum
Hier sieht man beide Avants in unserem Fuhrpark. Beide Wagen verfügen über den gleichen Motor welcher im rund 250 kg leichteren 80er eine schöne Spritzigkeit erwirkt, wo hingegen der A6 bedingt auch durch die Automatik, viel träger ist.
Das zweitemal Fremdgehen. Ich bekan am 10. Januar 1998 ein Telefonanruf. Da war eine nette Dame der Auto-Illustrierten und stellte folgende Frage: "Grüezi mein Name ist... Fahren Sie Audi?" - Ich: "Ja" - "Möchten Sie mal Alfa fahren?" Ich: "Nein", weil ich dachte, sie hätte mich irgendwo gesehen und will nun ihren alten Alfa gegen meinen Audi 90 eintauschen. Sie: "Aber Sie müssen, sie haben einen gewonnen"...
Alfa 156 2.0 Twinspark, gefahren von Februar 1998 bis Februar 2003, 0 - 105'000 km
Ein wirklich schöner Wagen! Da mein Audi 90 auch schon 180'000 km, wenn auch im Topzustand, runter hatte und ich bei diesem Alfa 3 Jahre Garantie hatte und auch steuerlich besser fuhr, wenn ich den behielt, hab ich schweren Herzens meinen Audi verkauft und den Alfa behalten. Mein bis dato erster und wohl auch einziger Neuwagen. Wo kriegt man sonst für rund CHF 6'000.- einen Neuwagen (Preis für die Steuern)? Die Modellreihe 156 kam frisch auf den Markt, ich hatte einer der ersten Wagen und fiel auch dementsprechend auf auf der Strasse. Aber der Wagen hatte auch viele Kinderkrankheiten. Da gingen Sachen kaputt, das kannte ich nicht von Audi, dass sowas kaputt gehen oder abfallen kann...;-) Trotzdem machte er ne Menge Fahrspass und wenn der Wagen mal wieder in der Werkstatt war, kriegte ich meistens schöne Alfa-V6 als Ersatzwagen. Und V6 Motoren kann Alfa bauen! Mit einem genialen Sound! Der Audi V6 klingt hingegen wie eine Nähmaschine! Doch als sich dann Nachwuchs ankündigte, musste wieder ein Audi her! Läuft wohl in der Region ZH
Das schön sportliche Cockpit konnte sich auch sehen lassen. Und: Es knisterte nichts, die Verarbeitung im Innenraum war nicht schlecht!
Dazwischen, dh. 2002 kaufte ich mir mein 2. Audi Coupé. Jg. 11/86 mit ca. 115'000 km. Gefahren bin ich den bis 130'000 km. Ich fuhr damals täglich 120 km zur Arbeit und wollte ein sparsames und zuverlässiges Fahrzeug. Der obige Alfa hatte da schon über 80'000 km drauf. Ein Audi mit so vielen km ist nicht mal eingefahren, doch ein Alfa birgt dann schon ein gewisses Reparaturrisiko...;-) Nun dieser besagte Audi war ein Coupé GT mit 1,8 Liter, 90 PS und Automatik. Schreckliche Kombination, aber er war sehr günstig. Die Farbe war weiss (die mag ich absolut nicht auf einem Auto!!) und darum existiert auch keine einzige Foto von diesem Wagen, nicht mal auf Papier! Ich fuhr diesen Wagen bis wir umgezogen waren und ich nicht mehr so weit fahren musste. Der Verbrauch lag bei 8 Liten/100 km und das trotz Automatik! Ausser Benzin brauchte der Wagen keine Zuwendung in der Zeit, wo er bei mir war. Heute sehe ich ihn immer noch ab und zu in der Region SH.
Audi 90 Typ 89. Jg. 11/1989 mit dem legendären 5 Zylinder NG Motor und 136 PS. Gefahren von Okt. 1993 - Februar 1998 (70'000 - 180'000 km) einer der bisher besten Audi's, die ich hatte! Günstig und sparsam im Unterhalt trotz flotten Fahrleistungen! Verkauft wurde er dann in den Kanton AG.
Heckansicht
Cockpit Audi 90 (auf der Armaturentafel sieht man noch mein 1. Natel C)
Zwischendurch ging ich auch mal fremd: 1993: Pontiac Firebrid Formula 400, Jg. 1975. V8 mit 6,6 Liter Hubraum und ca. 180 PS. Damals waren die Ami's von der Leistung her recht kastriert wegen den strengen US-Abgasvorschriften. Km weiss ich nicht mehr. Hatte 2 Coupé's zu dieser Zeit und tauschte dann beide ein gegen den obigen Audi 90. Verbrauch: Sparsam 16 Liter, im Schnitt 20 Liter und wenn man ein wenig Gas gab, konnten es auch mal 25 Liter sein . Pro 100 km versteht sich...;-) Doch damals kostete der Liter Bleifrei noch deutlich unter CHF 1.-/Liter! Einmal im Leben musste man einen Ami-V8 besessen haben. Das Teil machte Spass und den vorhandenen Radio brauchte man nicht: Der Sound kam von vorne :-) Verkauft wurde er in die Region ZH.
Heckansicht vom Firebird
im Hintergrund noch mein 1. Audi Coupé GT
nach dem waschen/polieren
Cockpit Firebird mt zahlreichen Rundinstrumenten
Mein 1. Coupé GT. Jg. 11/1985. Gekauft im Mai 1992 mit ca. 112'000 km, gefahren bis Oktober 1993 mit ca. 145'000 km. 5 Zylinder KX Motor mit 115 PS. Seitdem bin ich von dieser Form und vor allem vom 5 Zylinder fasziniert! Ich wollte danach wieder einen 4-Türer weil das einfach praktischer war. So verkaufte ich diesen Audi schweren Herzens, sah ihn dann aber noch lange auf der Strasse rumfahren.
Seitenansicht
Der Stolze Besitzer
Mein 1. Auto war auch ein Audi, hier vor dem Werkstor in Ingolstadt, wo er gebaut wurde und vom Band lief. Foto entstand ca. 1992. Audi 80 GLS Jg. 1979 1,6 Automatik mit 75 PS. Sehr lahm, aber sehr zuverlässig. Gefahren von Dez. 1990 bis Mai 1992 (104'000 - 145'000 km) Sah ihn dann noch bis etwa 1996 regelmässig auf den Strassen rumfahren. Was ein Wunder war, denn die ersten Typ 81 waren nicht sehr Rost resistent. Gekauft hatte ich ihn von einem Renter, der sich mit 75 Jahren nochmals ein neues Auto gönnte. Der Wagen sah jedenfalls aus, wie frisch ab Werk.
Dieses grün hiess "inarissilber met."
Das grüne Cockpit, der Zeitgeist der 70er Jahre. Damals fand ich es hässlich, heute wär es Kult!
Dieser Audi 80 reiste damals weit herum, hier in Berlin, April 1992
Audi 90 Typ 81 Jg. 1985, mit dem 5 Zylinder KX Motor (115 PS), gefahren von Sept. 2005 bis April 2007, bis unverhofft der Audi 80 gekauft wurde. Dieser 90er war technisch einwandfrei, optisch nicht mehr so (Vorbesitzer war ein älterer Mann dementsprechend hatte das Auto einige Beulen und Kratzer). Er wurde danach weiterverkauft und seine Teile ermöglichen heute das Leben in anderen Auto's. So lebt das Cockpit weiter in einem Audi Urquattro, der Mittelschalldämpfer und die Winterräder fahren auf einem Audi Coupé Typ 81 mit NG Motor (die letzte Serie von 1988) und die Türen sollen mal noch einem Audi 80 Quattro Typ 85 dienen. Die restlichen Teile konnten natürlich mehrheitlich auch weiterverwendet werden...;-)
Innenraum des Audi 90. Der Audi 90 war seienrzeit die luxuriösere und sportlichere Ausführung des Audi 80. Die genauen Infos zu den Unterschieden findet man in den einschlägigen Foren (siehe Links)
Elina kletterte gerne in den Kofferraum!
Honda VFR 750 F RC 24, Jg. 7/1990
Von Mai 1995 bis Februar 2008 (3500 - 30'333 km), gute und zuverlässige Maschine, ich sagte mir immer, ich fahre sie, bis sie nicht mehr läuft. Seit etwa 2000 fuhr ich damit nur noch ca. 500 - 1000 km jährlich und als 2008 ein erneuter MFK Termin anstand (wäre eigentlich nur neue Pneus fällig gewesen und mal wieder ein Service), doch ich dachte, nochmals so ein Aufwand, für einen Töff, der danach eh die meiste Zeit wieder steht, das lohnt sich nicht mehr. Also via Ricardo in den Export nach Deutschland verkauft.
unterwegs auf einer Tour
Adieu Honda, warst die letzen 13 Jahren eine treue Weggefährtin! Aber mit Familie kommt man ja ohnehin kaum zum fahren. Ausserdem liegt Schnellfahren heute wirklich kaum mehr drin. Viel Verkehr und die Wegelagerer mit ihren mobilen Kontrollgeräten sind inzwischen leider auch überall präsent. Und bei schönem Wetter stand ich immer vor der Frage: "VFR oder Coupé?" und entschied mich dann meist für das Coupé. Und die VFR stand.
Bild oben zeigt den Frühjahrsputz 2006, wo Elina aktiv mithalf!
Dieses Bild zeigt meine 1. 750er. Gefahren von August 1991 - Juli 1993. Von ca. 5000 - 30'000 km, Yamaha Virago 750
Exote: Dies war zwar nicht mein Oldsmobile Achieva, doch er begleitete mich 1995 während rund 5000 km in 3 Wochen durch Amerika (California, Nevada)